Aktiv zum Insektenschutz beitragenBeim Wort Insekten denken die meisten Menschen zuerst an lästiges Getier,

Beim Wort Insekten denken die meisten Menschen zuerst an lästiges Getier, das möglichst nicht in die Wohnräume soll. Zugegen, mir geht es oft genauso. Insektenschutz steht meist synonym für Citronella Kerzen, Anti-Mücken-Spray und Fliegengitter. Mache ich alles auch so. Doch heute soll es um eine andere Art von Insektenschutz gehen: den Schutz von Insekten. Denn ohne Insekten wäre unsere Welt dem Untergang geweiht.

Warum überhaupt Insektenschutz?

Vom Bienensterben hat fast jeder bereits gehört. Dass viele andere Insektenarten in Deutschland schwinden, ist den wenigsten bekannt. Dabei sind Insekten wichtig fürs Ökosystem. Sie bestäuben nicht nur Wild- und Kulturpflanzen, auch viele Vögel und Säugetiere sind auf die Kleinlebewesen als Nahrungsquelle angewiesen. Sinken ihre Bestände, leiden auch andere Arten darunter. Deshalb ist es höchste Zeit nicht nur zu überlegen, wie sich Insekten fernhalten lassen, sondern was wir in unserem Wirkungskreis (Garten, Balkon, Betrieb, Verein etc.) aktiv für Insekten tun können.

Aktiv zum Insektenschutz beitragen

Über die ersten Schmetterlinge und Bienen im Frühjahr freue ich mich immer. Noch häufiger kommen die Nutztierchen, wenn bestimmte Pflanzen vorhanden sind. Spezielle Insektenmischungen mit entsprechenden Nahrungspflanzen gibt es im Handel. Es reicht schon ein Balkonkasten oder eine Ecke im Garten dafür. Vielfalt heißt das Motto, nur Rasen und Zierkies bieten Insekten keine Heimat. Auch ein bisschen Unordnung im Beet hat einen ökologischen Nutzen, denn trockene Pflanzenteile nutzen Insekten als Unterschlupf. Wer mehr tun möchte, kann unterschiedliche Insektennisthilfen installieren. Je nach Ausführung helfen sie Schmetterlingen, Bienen oder Insekten aller Art. Und wenn es dann summt und brummt ums Haus herum, sollten Schutzgitter, wie etwa die von http://www.insektum.com, an Fenstern und Türen nicht fehlen.